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Seit 2009  gilt der Meistertitel als eine Zugangsberechtigung zur allgemeinen Hochschule. In dem Artikel auf unserer Seite können Sie nachlesen, dass man mit dem Meistertitel alles studieren kann und welche Hürden das in sich birgt.

Zulassung zum Studium mit dem Meistertitel

Zunächst bewirbt man sich ganz normal an der gewünschten Hochschule, die den Studiengang anbietet, den Sie sich ausgesucht haben, um sich bestens weiterbilden zu können. Bei der Abgabe der Bewerbung sollte dann einfach mit einer Notiz erwähnt werden, dass man bereits über einen Meistertitel verfügt, damit dies angerechnet werden kann.

Befreiung von Prüfungsteilen

Hat man bereits den Ausbilderschein oder seinen Techniker oder einen Bachelor-/ Masterabschluss, kann man auch von einem der Prüfungsteile befreit werden, die durch die vorherige Qualifikation bereits abgedeckt sind.

Insgesamt gibt es 4 Prüfungsteile, die in eine fachpraktische, eine fachtheoretische, eine wirtschaftliche und rechtliche, sowie eine arbeitspädagogische Prüfung aufgegliedert sind.

Mit Abgabe des folgenden Formulars können Sie den Antrag auf Befreiung von bestimmten Prüfungsteilen stellen.

Antragsformular

Meistertitel als allgemeiner Hochschulzugang

Am 5. / 6. März 2009 wurde in der Konferenz der Kultusminister der Bundesländer Deutschlands (KMK) der Beschluss gefasst, dass Meister einen allgemeinen und Gesellen einen fachgebundenen Hochschulzugang erhalten sollen. Voraussetzung dafür ist lediglich eine vorzuweisende dreijährige Berufserfahrung und das Bestehen eines Eignungstestes der Hochschule. Der Beschluss muss für jedes Bundesland in den Landeshochschulgesetzes (LHG) umgesetzt werden. Das Gültigkeitsdatum ist daher von Land zu Land unterschiedlich.

 

Fachkräftemangel – Handwerker an die Uni!

In Deutschland fehlen bis 2020 etwa 2,4 Millionen Facharbeiter und Akademiker, wodurch dem Staat, bzw. der Wirtschaft knapp 1,2 Billionen Euro verloren gehen würden. Natürlich ist die Politik darauf bedacht, dies nicht passieren zu lassen.

Aufgrund dieser Lücken ist die Maßnahme entstanden, dass Handwerksmeister, Techniker und Facharbeiter ebenso wie Abiturienten studieren können.

 

Hürden überwinden

Natürlich gibt es auch Hürden, die es bisher eher selten gemacht haben, dass man Facharbeiter an einer Hochschule antrifft, daher ist es nicht verwunderlich, dass nur etwa 1 % der Studenten in Deutschland studierende mit beruflicher Qualifikation, jedoch ohne Abitur sind. Eine Grenze ist jedoch auch festgelegt, die besagt, dass nur bis 5 % aller Studenten Fachkräfte aus dem Beruf sein dürfen.

Die Hauptgründe für die Zurückhaltung Berufstätiger, ein Studium zu beginnen sind unter anderem folgende:

  • Studium und Beruf lassen sich zeitlich nur schwer unter einen Hut bringen
  • Hochschulen rechnen Qualifikationen, die im Beruf erbracht wurden meist nicht an
  • Viele Meister aus Handwerksberufen haben ein Vorurteil gegen das Theoretische und sind eher praxisbezogen orientiert
  • Zusätzliche Kosten für das Studium

Die Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey & Company, sowie die Bosch-Stiftung halten es für angebracht, das dreijährige Studium vom Staat zu subventionieren. Ein steuerfreier Zuschlag von 20 % des Bruttogehaltes auf die drei Jahre Studienzeit würde Ihrer Meinung noch mehr Fachkräfte zu einer Weiterbildung an einer Hochschule motivieren. Da dies der deutsche Wirtschaftsmotor dringend nötig hat, können wir nur darauf hoffen, dass der Einwand durchgesetzt wird.

 

Vorteile für den Betrieb

Mit der Möglichkeit, ein Studium auch nach abgeschlossenem Meistertitel machen zu können, freunden sich besonders die Betriebe schnell an. Zum einen können Sie Ihren Fachkräften mehr Perspektiven bieten und Sie so zumindest zeitweise an ihr Unternehmen binden, zum anderen wird eine Handwerksausbildung dadurch wesentlich attraktiver für junge Menschen, die nach einem geeigneten Berufsweg suchen.

 

Statistische Daten zu den Studiengängen Deutschlands

Den folgenden beiden Grafiken können Sie entnehmen, was wir anhand der Daten des Hochschulkompasses ausgewertet haben.

Auf der ersten Grafik sehen Sie die Studiengänge pro Bundesland.

Die zweite Grafik hingegen zeigt die Anzahl der Studiengänge pro Fach. Welcher Bereich ist wie hoch ausgelastet? Wie viele Plätze gibt es überhaupt maximal?

Wie viele Studiengänge es gibt, könnte für Sie dahingehend wichtig sein, um zu sehen, wo man sich eventuell gut bewerben kann und auch angemessene Chancen hat.