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Was ist AFBG bzw. Meister-BAföG?

Hinter dem sogenannten Meister-BAföG steht das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Berufliche Aufstiegsfortbildungen werden mittels dieses Gesetzes gefördert und gemeinsam von Bund und Ländern finanziert.

Die Aufgabe des AFBG ist es, bei der Erweiterung und dem Ausbau beruflicher Qualifikationen Unterstützung zu leisten und dadurch gleichzeitig eine Motivation für Fortbildungen für Fachkräfte aller Art zu schaffen.

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz ist grundsätzlich für alle Berufsbereiche umfassend und ist unabhängig von der Fortbildungsform, die beispielsweise in Vollzeit, Teilzeit oder als Fernunterricht ausgeführt werden kann.

Durch zusätzlich angebotene Darlehensteilerlasse möchte man einen Anreiz schaffen, die Fortbildung erfolgreich abzuschließen und somit auch ein Stück weit in die Selbstständigkeit zu gehen.

 

Wer bekommt eine Förderung durch AFBG?

Das Meister-BAföG können alle Handwerker und andere Fachkräfte beantragen, die bereits eine anerkannte Erstausbildung abgeschlossen haben oder über einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen. Ob eine Ausbildung anerkannt ist, können Sie im Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder in der Handwerksordnung (HwO) nachlesen.

Die Aufstiegsförderung bietet Ihnen Qualifikationen zu folgenden Bereichen:

  • Handwerks- und Industriemeister/in
  • Techniker/in
  • Fachkaufmann/-frau
  • Fachkrankenpfleger/in
  • Betriebsinformatiker/in
  • Betriebswirt/in

 

Wie sieht die Förderung aus?

Eine Förderung wird nur für Fortbildungen geleistet, deren angestrebter Abschluss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsschulabschlusses liegt. Alles was jedoch über der Meisterebene liegt wird nicht gefördert, wie zum Beispiel ein Hochschulabschluss. Hierfür tritt das BAföG in Kraft, worüber Sie auch auf unserer Seite mehr erfahren können.

Bei Teilzeitfortbildungen werden Kosten für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren berücksichtigt und ein Maßnahmenbeitrag von bis zu 10.226 EURO, von denen 30 % Zuschuss sind und 70 % als Darlehen aufgenommen werden können. Ebenso werden bei der Teilzeitform die Kosten für das Prüfungsstück gefördert, die bis zur Hälfte übernommen werden können, jedoch nur bis zu einer Höchstgrenze von 1,534 EURO.

In der Form der Vollzeitförderung wird hingegen ein Beitrag zum Lebensunterhalt geleistet. Der Unterhaltsbeitrag ist abhängig von Einkommen und Vermögen des Antragstellers und wird bis zu einer individuellen Bedarfsgrenze geleistet. Auch hier besteht die Förderung aus Zuschuss und Darlehen. Bei allen Bedarfssätzen besteht ein monatlicher Zuschuss bis zu 238 EURO, wobei der Restbetrag als Darlehen aufzunehmen ist. Die Sätze der Unterstützung sehen für die verschiedenen Personengruppen folgendermaßen aus:

€ 697,- für Alleinstehende ohne Kind (€ 238 Zuschuss/€ 459 Darlehen)

€ 907,- für Alleinstehende mit einem Kind (€ 343 Zuschuss/€ 564 Darlehen)

€ 912,- für Verheiratete (€ 238 Zuschuss/€ 674 Darlehen)

€ 1122,- für Verheiratete mit einem Kind (€ 343 Zuschuss/€ 779 Darlehen)

€ 1322,- für Verheiratete mit zwei Kindern (€ 448 Zuschuss/€ 884 Darlehen)