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„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“. Dieses Sprichwort ist wohl jedem geläufig. Und daraus wird bereits ersichtlich das ein Meistertitel mit Arbeit zu tun hat, und man dafür lernen und sich weiterbilden muss.

Der Begriff des Meisters kommt aus dem Handwerk. Der Handwerksmeister ist jedem ein Begriff. Der Meister ist Weiterbildung des Gesellen. In vielen Bereichen werden eine bestimmte Anzahl von Jahren als Geselle oder Facharbeiter vorausgesetzt, bevor man zur Meisterprüfung zugelassen wird. Das ist von Fachrichtung zu Fachrichtung unterschiedlich. Der Besuch einer Meisterschule ist zwar keine zwingende Vorschrift, ohne eine Meister Schule wird man den Anforderungen einer Meisterprüfung aber kaum genügen können. Früher haben es viele Meister auf sich genommen, die Meisterschule neben der normalen Tätigkeit in Abendkursen zu besuchen. Die Fortbildung dauerte dann ziemlich lange, drei Jahre waren die Regel. Heute werden die meisten eine ganztägige Meisterschule bevorzugen. Die Ausbildung dauert dann im Schnitt neun Monate. Auf der Meisterschule wird nicht nur Fachwissen gelehrt, sondern auch  Buchhaltung, Disposition, Menschenführung, die Befähigung Auszubildende anzuleiten und auszubilden. Alles dieses wird auf einer Meister Schule vermittelt. Viele Berufsgruppen haben eigene Meisterschulen. Der Besuch dieser Meisterschulen erfordert häufig auch die Abwesenheit von zu Hause. Gerade seltenere Berufe haben oft nur eine oder zwei Meisterschulen im Bundesgebiet. Und der Besuch der Meister Schule ist nicht kostenlos. Der zukünftige Meister muss seinen Lebensunterhalt bestreiten, die Meister Schule und die Arbeitsmaterialien bezahlen und er muss unter Umständen ein Zimmer für die Zeit des Lehrgangs anmieten.

Es gibt jedoch die so genannten „Meister-Darlehen“. Das sind besonders günstige Kredite, die oft nur teilweise zurückgezahlt werden müssen. In der Regel beginnt die Tilgung dann auch erst einige Jahre nach Abschluss des Lehrgangs, wenn der zukünftige Meister sich eine sichere Existenz aufgebaut hat. Diese Kosten für den Besuch einer Meisterschule sind auch steuerlich absetzbar, denn es handelt sich um Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung.Wer sich für so ein Darlehen interessiert, sollte vor dem Besuch einer Meisterschule bei seiner Bank Erkundigungen einziehen. Unterm Strich wird man trotz aller Vergünstigungen beim Besuch der Meisterschulen immer draufzahlen. Man erhält dafür ungleich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Im Handwerk ist für viele Berufe der Meistertitel Pflicht, wenn man sich selbstständig machen möchte. Hat man in so einem Fall den Meistertitel nicht, ist man gezwungen einen Meister einzustellen. Daher ist der Besuch einer Meisterschule zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung für viele notwendig.

Aber auch in der Industrie hat sich der Meistertitel inzwischen etabliert, hier geht es um den so genannten „Industriemeister“. Genau wie der Meister im Handwerk kann sich der Industriemeister durch den Besuch einer Meister Schule auf die Prüfung vorbereiten. Meisterschulen für Industriemeister werden häufig von den Interessenverbänden der Arbeitgeber gestellt. Auch der Industriemeister lernt an diesen Meisterschulen viel über Werkstoffkunde und erlangt auch hier den Ausbilderberechtigungsschein zur Ausbildung von Berufsneulingen. Diese Meister Schule ist ebenfalls kostenpflichtig, oft übernehmen hier die Betriebe einen Teil der Kosten.

Völlig egal ob es sich um einen Meister im Handwerk oder einen Industriemeister handelt, der Besuch der Meisterschulen ist sinnvoll. Die Meister Schule vermittelt das notwendige Wissen durch fachkundiges Lehrpersonal, das man in dieser Form nur an einer Meisterschule findet. Die Meisterprüfung völlig allein vorzubereiten ist heute fast unmöglich.

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