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Was ist BAföG?

BAföG ist die Abkürzung für „Bundesausbildungsförderungsgesetz“. Umgangssprachlich versteht man unter Bafög eine staatliche Förderung zur Ausbildung, die sich aus dem Gesetz ergibt. Sie ist notwendig, wenn man selbst, bzw. weder Eltern oder Ehepartner für die Ausbildungskosten und den Lebensunterhalt aufkommen können.

Seit 1971 dient es als Sozialleistung dazu, Kindern aus Familien mit geringem Einkommen ebenfalls eine schulische und universitäre Ausbildung ermöglichen zu können. Die Förderungsleistungen bestehen dabei grundsätzlich zu 50 % aus Zuschuss Zahlungen und zu 50 % aus einem unverzinslichem Darlehen.

In den Jahren seit der Gründung des Gesetzes wurden verschiedene Reformen vorgenommen, welche zuletzt im Jahre 2001 stattfanden. Hier wurden die Begrenzungen der Rückzahlungssummen und eine Erhöhung der Freibeträge zum Thema gemacht.

 

Weitere Förderungsmöglichkeiten

Neben dem klassischen BAföG für Schüler und Studenten, gibt es auch das Meister BAföG, welches auch AFBG „Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz“ genannt wird. Es wird nach einer klassischen betrieblichen Ausbildung interessant, wenn man eine Förderung für qualifizierte Ausbildungsgänge möchte.

Für Studenten an Hochschulen besteht nach Ablauf der BAföG Bezüge noch weitere Förderungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Studienabschlusshilfe oder der Bildungskredit.

 

Ziele des BAföG

Die Erhöhung der Chancengleichheit im Bildungswesen und die Mobilisierung von Bildungsreserven in den einkommensschwachen Bevölkerungsschichten ist das Hauptziel des Gesetzes. Trotz der Förderung, die allen Studenten ein nebenarbeitsfreies Studium ermöglichen möchte, müssen rund 67 % der Studenten in Deutschland neben den Studien arbeiten, um neben dem Studium auch umliegende Kosten decken zu können.

 

Voraussetzungen für BAföG Leistungen

Zunächst ist es wichtig, dass die zu unterstützenden Schüler und Studenten das angestrebte Ausbildungsziel auch erreichen, was jedoch schon mit einem geregelten Besuch der Ausbildungsstätte belegt werden kann.

Erreicht man das fünfte Semester des Studiums, erfolgt eine Zahlung nur noch, wenn der Student zeitgerecht einen geforderten Leistungsstand aufweisen kann. Bei Ausnahmefällen, wie Krankheit, Behinderung oder Kinderbetreuung kann die Frist gegebenenfalls verlängert werden.

Für Ausländer und Ausländerinnen gilt der Anspruch auf eine Förderung durch BAföG nur, wenn ein Aufenthaltsrecht für Deutschland besteht, das unabhängig von der Ausbildung ist, d. h. wenn sie hier aufgewachsen sind oder hier lebende Eltern haben.

Eine Begrenzung des BAföG besteht auch, sobald der Auszubildende bei Beginn des ersten Ausbildungsabschnitts älter als 30 Jahre ist. Für den Beginn eines Masterstudiengangs liegt eine Altersgrenze von 35 Jahren vor.